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Malteser Ochtrup

Erfahrungen eines jungen Freiwilligendienstleistenden

Freiwilligendienst bei den Maltesern: Gut für mich - wertvoll für andere

24.09.2018

Seit September letzten Jahres absolviert Theo Niehoff (20) bei den Maltesern in Ochtrup ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ). Er engagiert sich im Hausnotruf und im Malteser Menüservice.

Warum machst du einen Freiwilligendienst?

Theo Niehoff: Ich hatte gerade mein Abitur gemacht und wollte nach der Schule mal etwas Praktisches machen.

Wie bist du dabei auf die Malteser gekommen?

Theo Niehoff: Ich habe mich im Internet informiert, wo überall ein FSJ angeboten wird und wo noch Plätze frei sind. Am Ende hatte ich dann noch die Malteser oder eine Schule für Menschen mit Behinderung zur Auswahl. Nach einem spannenden ersten Probetag, der mir richtig gut gefallen hat, entschied ich mich dann für die Malteser.

Was sind deine konkreten Aufgaben?

Theo Niehoff: Ich erledige die technischen Einsätze für den Hausnotruf. Ich schließe zum Beispiel die Geräte bei Neukunden an und kümmere mich um die Wartung der schon installierten Geräte. Im Malteser Menüservice fahre ich Essen aus. Hinzu kommt einmal täglich noch ein Bluttransport.

Gibt es einen Moment, der dir besonders im Gedächtnis hängen geblieben ist?

Theo Niehoff: Ja, im Hausnotruf musste ich einmal ein Gerät bei einem demenziell veränderten Menschen anschließen. Es war schwierig, ihm zu erklären, was ich mache, und die benötigten Unterlagen hatte er auch verlegt. Der Herr war aber total freundlich und hinterher haben wir alles gut hingekriegt. Das war natürlich trotzdem eine neue Situation für mich. Im Menüservice fiel es mir am Anfang schwer, den Weg zu einigen Kunden zu finden. Weil sie nämlich auf dem Land in einer Bauernschaft mit geänderter Postleitzahl wohnen. Ganz schön kompliziert. Glücklicherweise hat aber alles geklappt und die Kunden hatten auch Verständnis. Vor allem eine Kundin freut sich jedes Mal, wenn ich komme, und begrüßt mich herzlich mit "da ist ja mein Junge". Die Kunden sind wirklich sehr dankbar. Manchmal ist es aber auch schwer, da ich oft der Einzige bin, mit dem die Leute am Tag in Kontakt kommen.

Was ist das Besondere an den FSJ-Seminaren?

Theo Niehoff: Als FSJler muss ich viermal ein fünftägiges Blockseminar und ein politisches Seminar besuchen. Die Seminare sind interessant gestaltet, vor allem weil wir auch Dinge unternommen haben, die man sonst nicht so macht. Einmal haben wir zum Beispiel ein Krematorium besucht als wir das Thema "Tod, Sterben, Trauer" behandelt haben, und ein anderes Mal haben wir die Bewährungshilfe in Aachen besucht.

Wie geht es für Dich nach dem Freiwilligendienst weiter?

Theo Niehoff: Im Anschluss an das FSJ möchte ich gerne eine Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen machen. Deshalb ist es auch gut, dass ich schon während meines sozialen Jahres mit Verträgen für den Hausnotruf zu tun habe, und durch den Kundenkontakt nicht mehr so nervös fremden Menschen gegenüber bin. Ich kann jetzt frei auf sie zu gehen. Und ich kann mich schon mal an einen geregelten Berufsalltag gewöhnen.

Was ist das Besondere an einem Freiwilligendienst bei den Maltesern? Würdest du den Freiwilligendienst bei den Maltesern weiterempfehlen?

Theo Niehoff: Auf jeden Fall! Ich würde jedem empfehlen, ein FSJ bei den Maltesern zu machen. Man hat ganz unterschiedliche Aufgaben und hat die Möglichkeit, seine Kompetenzen zu erweitern. Ich hatte zum Beispiel vorher noch nie einen Akkuschrauber in der Hand, und jetzt kann ich einen Schrank mit links zusammenbauen. Klasse sind auch die Kollegen, die einen unterstützen und alles erklären, so dass man kein Technikfreak sein muss, um die Abläufe zu verstehen. Gut finde ich auch, dass ich für meine Bewerbungsgespräche für meine spätere Ausbildungsstelle frei bekomme.

Möchtest Du auch einen Freiwilligendienst bei den Maltesern absolvieren? Und dabei - so wie Theo - Erfahrungen sammeln, die Du später im Beruf einsetzen kannst? Dann komm ins Team!

Wir bieten jungen und jung gebliebenen Menschen,

. die gerne Kontakt mit Menschen haben,

. die gerne im sozialen Bereich arbeiten möchten,

. die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben,

. die nach einem Schulabschluss noch nicht so recht wissen, was sie wollen,

. die nach ihren (ersten) Berufserfahrungen etwas anderes machen möchten,

. die sich sozial engagieren wollen, die Möglichkeit, im Rahmen eines Freiwilligendienstes praktische Erfahrungen zu sammeln.

Bewerbung und Infos: isabella.madau@malteser.org

 

Weitere Informationen

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Kursangebot:

Erste Hilfe Kurs

Sa., 17.11.2018
9.00 - 16.30 Uhr

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Erste Hilfe in Bildungseinrichtungen

- Die clevere Kombination aus Kinder- und Erwachsenennotfällen -

Sa., 10.11.2018
09.00 - 16.30 Uhr

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Demenzbegleiter

Kursbeginn:
29.10.2018

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