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Malteser Ochtrup

Dom- und Kulturfahrt ins Elsaß

26.02.2015
Luftaufnahme vom Dom zu Speyer; Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Speyerer_Dom

In diesem Jahr führt der Malteser Hilfsdienst e. V. Ochtrup in der Zeit vom 16.09.2015 bis 20.09.2015 seine alljährliche Domreise durch. In der 6. Auflage führt es die Reisegruppe über Speyer nach Straßburg und zuletzt nach Colmar.

Nach Abreise am Morgen des 16.09.2015 führt es die Gruppe zunächst nach Speyer. Die historisch und kulturell bedeutende Stadt am Oberrhein zählt zu den ältesten Deutschlands und wird mit seinen Sehenswürdigkeiten kennengelernt.
Ferner wird hier der weithin bekannte Kaiser- und Mariendom besichtigt. "Er zählt seit 1981 zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist die weltweit größte, noch erhaltene romanische Kirche.", weiß Franz-Heinz Duesmann, Stadtbeauftragter der Ochtruper Malteser.

Der Besuch Straßburgs (Frankreich) stellt den Höhepunkt dieser Reise dar.  An zwei Tagen bleibt der Gruppe Zeit, die Hauptstadt der im Osten Frankreichs gelegenen Region Elsaß mit seinen kulturellen und kulinarischen Besonderheiten kennenzulernen. Die schon im Mittelalter fortschrittliche Stadt hat sich um seine Kathedrale und das alte Viertel Petite France entwickelt.

La Petite France (übersetzt: 'Klein-Frankreich') stellt den reizvollsten Stadtteil dar, den Straßburg seinen Touristen zu bieten hat. Aus diesem Grund ist es fast immer von Besuchern aus aller Welt bevölkert. Früher war La Petite France ein unbeliebtes und finsteres Stadtteil. Die Häute und Felle, welche die Gerber aufhängten, verbreiteten einen üblen Geruch, den viele Straßburger mieden. Im Mittelalter fanden hier Gauner und Banditen Unterschlupf und angeblich wurden hier viele dunkle Geschäfte gemacht - auch ein reges Rotlichtmilieu soll hier gewesen sein.
In der heutigen Gegenwart ist davon nichts mehr zu spüren - das Viertel ist sehr beliebt bei Einheimischen und Touristen. La Petite France ist praktisch eine einzige Fußgängerzone und man kann die engen Gassen, die Fachwerkhäuschen und die vielen kleinen Geschäfte bequem mit einem schönen Spaziergang erkunden. Die Bezeichnung des Stadtteils geht auf das Hospital 'Blatterhüs' zurück, in dem im 16. Jahrhundert an Syphilis erkrankte französische Soldaten behandelt wurden.

Hauptattraktion wird der Besuch des Straßburger Münsters sein. "Hierbei handelt es sich um ein römisch-katholisches Gotteshaus, das zu den bedeutendsten Kathedralen der europäischen Architekturgeschichte sowie zu den größten Sandsteinbauten der Welt gehört.", weiß Duesmann. Das Münster wurde von 1176 bis 1439 errichtet - zunächst im romanischen, dann im gotischen Stil.
Das Straßburger Münster ist mit seiner charakteristischen asymmetrischen Form (der Südturm wurde nie gebaut) bis heute das Wahrzeichen des Elsaß und auch vom drei Kilometer entfernten deutschen Rheinufer, von den Vogesen und dem Schwarzwald aus sichtbar. Zu seinen berühmtesten Ausstattungsstücken zählen die Astronomische Uhr und der „Engelspfeiler“. Auch die Kanzel, das Taufbecken, die Schwalbennestorgel sowie die Glasfenster und die Wandteppiche mit dem Marienleben gelten als hervorragende Beispiele abendländischer Kunst und begeistern Touristen bei der Besichtigung.

Zum Schluss der Reise führt es die Teilnehmer nach Colmar. Die elsässische Stadt ist berühmt für ihr gut erhaltenes architektonisches Erbe aus sechs Jahrhunderten und dem Museum Unterlinden mit dem Isenheimer Altar, welcher ebenfalls besichtigt werden soll. Hierbei handelt es sich um einen in drei Teilen getrennten Wandelaltar aus dem Antoniterkloster in Isenheim bezeichnet.
Die Gemälde auf zwei festen und vier drehbaren Altar-Flügeln und auf dem Sockel sind das vermutlich in den Jahren 1506 bis 1515 geschaffene Hauptwerk von Matthias Grünewald und zugleich ein Hauptwerk deutscher Malerei. Die Skulpturen im Altarschrein und das umrahmende Schnitzwerk stammen vermutlich von Niklaus von Hagenau.

Ferner wird die Dominikanerkirche in Colmar besichtigt. Es handelt sich um die zweitgrößte und architektonisch zweitbedeutendste Kirche der Stadt Colmar. Die ehemalige Stiftskirche eines aufgelösten Dominikanerklosters ist heute weitberühmt als Aufstellungsort der „Madonna im Rosenhag“ von Martin Schongauer, einem unbestrittenen Hauptwerk deutscher Malerei, birgt aber auch andere Kunstschätze von Rang. Die „Madonna im Rosenhag“ befindet sich am Eingang zum Chor, wo sie 1973 aufgestellt wurde, nachdem sie aus ihrem vorherigen Aufstellungsort, dem Martinsmünster, 1972 gestohlen worden war. Das Gemälde stellte die Madonna in einer quadratischen Laube sitzend dar, über ihr erschien der segnende Gottvater, rechts und links von der Laube freier Bildraum, in der unteren Partie ein blumenübersäter Garten. In der heutigen Fassung ist der Bildausschnitt auf den inneren Teil der Laube beschränkt. Dadurch wird die Madonna mit dem Christkind unmissverständlich ins Bildzentrum gerückt.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Stadtbeauftragten der Malteser in Ochtrup, Franz-Heinz Duesmann. Hier können Sie sich ebenfalls für die Fahrt anmelden.

Weitere Informationen

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Sa., 17.08.2019
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