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Malteser Ochtrup

Domfahrten

Dom- und Kulturfahrt in die Oberpfalz

Der Malteser Hilfsdienst hat es sich schon zur Tradition gemacht, seine Freunde, Gönner und Interessierte Personen zu einer Kulturfahrt einzuladen. In diesem Jahr führt es die Reisegruppe rund um Stadtbeauftragten Franz-Heinz Duesmann in der Zeit vom 7. - 11. September  von Ochtrup durch das Frankenland über Imphofen und Bamberg in die Oberpfalz nach Regensburg.

Die durch den Weinanbau überregional bekannt gewordene Stadt Imphofen bildet durch ihr vollständig erhaltenes mittelalterliches und barockes Altstadtensemble einen historischen Anziehungspunkt für die Gruppe. Die Erwähnung einer Kirche des Hl. Veit findet sich in den Quellen erstmals 1297. Die ältesten Teile der heutigen Kirche  im Norden der Altstadt stammen aus der Zeit um 1360. Die heutige St. Vitus Kirche enthält neben dem doppelstöckig angelegten Hochaltar aus dem 17. Jahrhundert und den Chorfenstern viele weitere Kunstschätze wie eine gotische Madonna und eine Statue Johannes des Täufers von Tillmann Riemenschneider.

Im zweiten Teil der Reise führt es die Reisegruppe nach Bamberg. Während eines ausgedehnten Rundgangs durch die historische Innenstadt von Bamberg erleben die Teilnehmer einen einmaligen Zauber aus der Vergangenheit von Stadtensemble mit Kirchen und Klöstern, engen Gassen, Fachwerkhäusern und Barockfassaden. Dadurch, dass Bamberg im zweiten Weltkrieg weitgehend von Bombardierungen verschont blieb, ist die Altstadt der größte unversehrt erhaltene historische Stadtkern Deutschlands und als solcher seit 1993 als Weltkulturerbe bei der UNESCO eingetragen.

Neben den Sehenswürdigkeiten wie die Alte Hofhaltung, die Neue Residenz mit Rosengarten und "Klein Venedig" ist hier der Höhepunkt die Besichtigung des Bamberger Doms. Seit mehr als 1000 Jahren befindet sich hier ein Ort der Versammlung der christlichen Gemeinde, Ort des Gottesdienstes und Sitz des Bischofs von Bamberg.

"Architektonisch ist der Bamberger Dom kein einheitliches Bauwerk.", erläutert Duesmann. "Hier ist ein deutliches Spannungsfeld zwischen der späten Romanik und der frühen Gotik zu erkennen." Seine Architektur und die darin befindlichen Kunstwerke dienen nach wie vor diesem Sinnzusammenhang. Der Besuch dieser Kirche ist ein vielfältiger Weg, Geschichte, Religion und Kunst direkt vor Ort zu erfahren. Der Dom ist Zeuge seiner langen Geschichte und gleichermaßen Ausdruck der Frömmigkeit und des Glaubens: Er ist ein allumfassender Zeuge der Vergangenheit.

Die "Faszination Weltkulturerbe" setzt ich im letzten Teil der Reise nach Regensburg fort. Regensburg verfügt über 1500 denkmalgeschützte Gebäude. Davon bliden 984 im historischen Stadtkern das Ensemble "Altstadt mit Stadtamhof", welches 2006 von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde. Sie ist die größte mittelalterliche Stadtanlage nördlich der Alpen.

Die bedeutenste Kirche der Stadt Regensburg und die Kathedrale des Bistums Regensburg ist der Dom St. Peter. Bei dieser Kirche handelt es sich um ein Hauptwerk der gotischen Architektur in Süddeutschland. Der Dom ist die einzige Kathedrale Bayerns, deren Eigentümer nicht das Bistum, sondern der Freistaat Bayern ist. 
Eine Besonderheit des Regensburger Doms ist die räumliche Trennung vom älteren Domkreuzgang die durch eine süd-westliche Versetzung gegenüber dem vorherigen romanischen Dom entstand. Die historische Topographie des Dombezirks und die über 600-jährige Baugeschichte, Binnenstruktur und Ausstattung des Domkreuzganges zeigen die komplexe Struktur eines der seltenen Doppelkreuzgänge.

Der Regensburger Dom besitzt einen der umfangreichsten noch erhaltenen mittelalterlichen Glasmalereibestände des deutschsprachigen Raumes. In beinahe allen Fenstern haben sich, mit Ausnahme des Obergadens und der Westfassade, originale Glasmalereien erhalten. Die ältesten stammen noch aus dem romanischen Vorgängerbau und wurden als Spolien in den heutigen Dom eingebaut.

Eine weitere Besonderheit des Doms ist die Dom-Orgel. "Mit ihren 80 Registern auf 4 Manualen und einer Traglast von 36,7 Tonnen ist sie die größte freihängende Orgel der Welt.", erläutert Duesmann.

Weitere Informationen zur Fahrt erhalten Sie unter Tel.: 0171-2244554. Hier haben Sie ebenfalls die Möglichkeit, sich zur Reise anzumelden.

Ihr Ansprechpartner vor Ort:

Franz-Heinz Duesmann
Stadtbeauftragter
Tel. (02553) 5577
Fax (02553) 80862
E-Mail senden

2017: Freiburg
2016: Regensburg
2015: Straßburg
2014: Würzburg und Bamberg
2013: Trier
2012: Aachen
2011: Worms und Speyer
2010: Köln 

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