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Malteser Ochtrup

Ambulante Pflege

Pflege ist Vertrauenssache - deshalb steht bei den Maltesern der Mensch im Mittelpunkt.

Die qualifizierten Malteser Pflegekräfte leisten Grund- und Behandlungspflege, bieten hauswirtschaftliche Versorgung an und vermitteln bei Bedarf weitere Hilfsangebote.

Sie unterstützen durch kompetente Beratung und menschliche Zuwendung - unbürokratisch und zuverlässig. Damit tragen die Malteser zum Erhalt der Selbständigkeit bei und helfen dabei, ein Stück Lebensqualität zu bewahren.

Ihr Ansprechpartner vor Ort:

Ina Rawert-Beerlage
Pflegedienstleitung
Tel. (02553) 72626-31
Fax (02553) 72626-15
E-Mail senden

...bietet Ihnen fachlich kompetente Pflege und Betreuung in Ihren eigenen vier Wänden. Wir leisten Hilfe, wann immer Sie Hilfe benötigen, und haben für Ihre Probleme stets ein offenes Ohr. So tragen wir dazu bei, Ihnen ein weitgehend eigenständiges Leben in Ihrem Zuhause zu ermöglichen.
Das Verhältnis zwischen Patient und ambulanter Pflege muss in hohem Maße von Vertrauen geprägt sein. Wir betreuen Sie mit festen Bezugspersonen, die Sie zu den mit Ihnen abgestimmten Zeiten zu Hause aufsuchen. Darauf können Sie sich verlassen.
Rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns eine Email. Wir vereinbaren einen Termin und kommen zu Ihnen. Im persönlichen Beratungsgespräch bestimmen wir Ihren individuellen Pflegebedarf und helfen Ihnen bei allen Fragen der Finanzierung und bei allen Anträgen.
Mit uns haben Sie einen Ansprechpartner für alle Leistungen.

Pflegebedürftig ist (gemäß § 14 des Sozialgesetzbuches XI), wer durch körperliche, geistige oder seelische Erkrankungen oder Behinderungen nicht in der Lage ist, die regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen des täglichen Lebens auszuführen und deshalb in erheblichem oder höherem Maße fremde Hilfe bei der Körperpflege, der Ernährung, der Mobilität und der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt. Die Pflegebedürftigkeit muss für mindestens sechs Monate gegeben sein. 

In der ambulanten Pflege werden alle Pflegeleistungen zu Hause in der gewohnten Umgebung erbracht. Die Pflegeleistungen sind im Sozialgesetzbuch (SGB) XI und XII geregelt. Die häusliche Pflege hat Vorrang vor der stationären Pflege. Häusliche Pflege kann von einem Pflegedienst, von Familienangehörigen, Freuden oder Nachbarn geleistet werden.

Je nach Grad der Pflegebedürftigkeit gehören Sie einer der fünf Pflegegrade an

  • Pflegegrad 0: erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz 
  • Pflegegrad I: erheblich pflegebedürftig 
  • Pflegegrad II: schwerpflegebedürftig 
  • Pflegegrad III: schwerstpflegebedürftig 
  • Härtefallregelung

    Selbstverständlich können Sie die ambulante Pflege eines Pflegedienstes auch dann in Anspruch nehmen, wenn Sie keine oder noch keinen Pflegegrad haben. Für die erbrachten Leistungen erhalten Sie am Ende eines Abrechnungszeitraums eine Rechnung. Welche Leistungen Sie in Anspruch nehmen, legen wir mit Ihnen in einem ausführlichen Gespräch fest.

 

 

Grundpflege

Unterstützung, Hilfe oder Übernahme bei der Verrichtungen des täglichen Lebens 

Voraussetzung:
Jeder kann diese Leistung in Anspruch nehmen. 

Die Leistungen der Grundpflege in der Übersicht:

Körperpflege

  • Waschen
  • Duschen
  • Baden
  • Zahnpflege
  • Kämmen
  • Rasieren
  • Darm- oder Blasenentleerung 

Ernährung 

  • Mundgerechtes Zubereiten der Nahrung
  • Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme

Mobilität 

  • Aufstehen und Zu-Bett-Gehen
  • An- und Auskleiden
  • Gehen
  • Stehen
  • Treppensteigen
  • Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung

 

Finanzierungsmöglichkeiten 

Wenn Sie in einen Pflegegrad eingruppiert sind, besteht die Möglichkeit der Kosten-
übernahme durch die Pflegekasse, entsprechend Ihrer Pflegegrades.

Kranken- und Behandlungspflege

Die häusliche Krankenpflege wird zur Vermeidung oder Verkürzung eines Krankenhausaufenthaltes verordnet, die Behandlungspflege zur Sicherstellung der ambulanten Therapie.

Voraussetzung: 
Die Leistung muss vom behandelnden Arzt verordnet und von der Krankenkasse genehmigt werden.

Die Leistungen der Behandlungspflege in der Übersicht:

  • Anlegen und Wechseln von Wundverbänden (z.B. bei    Wundliegen, offenes Bein)
  • Blutzuckerbestimmungen
  • Injektionen (z.B. Insulin)
  • Medikamente richten und Überwachung der Einnahme 
  • Blutdruckkontrollen
  • Anlegen von Kompressionsverbänden
  • An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen
  • Absaugen der Atemwege 
  • Katheterversorgung
  • Versorgung von Trachealkanülen
  • Einreibung von verschreibungspflichtigen Salben
  • Einlauf
  • Anleitung von Angehörigen zur Behandlungspflege
  • und mehr

 Finanzierungsmöglichkeiten

Die genehmigten Leistungen werden von der Krankenkasse übernommen. Die Krankenkasse berechnet Ihnen 10 Euro pro ausgestellte Verordnung. 
Zusätzlich stellt Ihnen die Krankenkasse einmal jährlich für die ersten 28 Tage der Behandlung 10 Prozent der Kosten in Rechnung. Die Höhe der Zuzahlungen ist begrenzt. So dürfen die Zuzahlungen, die Sie während eines Kalenderjahres leisten, maximal zwei Prozent ihrer jährlichen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt betragen. 
Bei chronisch Kranken, die wegen derselben schwerwiegenden Krankheit in Dauerbehandlung sind, beträgt die Obergrenze ein Prozent. Werden diese Belastungsgrenzen überschritten, so stellt Ihnen Ihre Krankenkasse eine Bescheinigung darüber aus, dass Sie für den Rest des Kalenderjahres keine Zuzahlungen mehr zu leisten haben. Dies ist im § 62 SGB V (fünftes Sozialgesetzbuch) geregelt. Leistungen, die die Krankenkasse nicht übernimmt, können selbstverständlich privat in Anspruch genommen werden.

Weitere Informationen

Veranstaltungen

Kursangebot:

Erste Hilfe Kurs

Sa., 19.05.2018
9.00 - 16.30 Uhr

Anmeldung hier!

Veranstaltungen

Kursangebot:

Erste Hilfe in Bildungseinrichtungen

- Die clevere Kombination aus Kinder- und Erwachsenennotfällen -

Sa., 10.11.2018
09.00 - 16.30 Uhr

Wir sind erreichbar:

Mo. - Do.:
08:00 bis 16.30 Uhr

Fr.:
08:00 bis 14:00 Uhr

Telefon: 02553 5577
Telefax: 02553 80682

Kontakt-E-Mail an den MPG-Sicherheitsbeauftragten:

MPG-Sicherheit.APD(at)malteser.org

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e. V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE8037 060 1201 2012 14757  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7